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Baggern für den Klimaschutz

21.12.2021 - Pressemeldung,

Firma Willi Damm stellt auf Elektroantrieb um

Grambek, 21.12.2021. Einen weiteren Schritt in Richtung Klimaneutralität hat dieser Tage die Firma Willi Damm aus Grambek getan. Seit 2019 ist das Unternehmen bereits klimaneutral durch Kompensation. Aus eigener Kraft und viel Initiative ist man bei DAMM nun ehrgeizig dabei, Emissionen gleich gänzlich zu vermeiden.

Neuerdings hilft dabei der Elektrobagger Zeppelin CAT E-MH22. Er baggert vollkommen elektrisch und hat sich – nach anfänglicher Testphase – auf dem Hof der Firma schon jetzt bewährt. Und das, obwohl der neue E-Bagger ähnlich motorisiert ist wie sein qualmender Kollege zuvor. Der bisherige Dieselbagger schaffte seine Arbeit mit 97 Kilowatt. Der E-Bagger Zeppelin geht nun mit 90 Kilowatt ans Werk.

Das Resultat ist eine deutliche CO₂-Einsparung. In Zahlen ausgedrückt: Durch die Umstellung von Verbrennungsmotor auf E-Antrieb spart DAMM 15 Liter Diesel pro Arbeitsstunde ein. Bei einem zehnstündigen Betrieb pro Tag sind das schon 750 Liter Diesel in der Woche. Dies entspricht der Menge an CO₂-Emissionen, die ein 4-Personen-Haushalt in einem ganzen Jahr produziert.

Ausblick in die Zukunft

Wie die Firma mitteilt, sind weitere Maßnahmen bereits in Vorbereitung. DAMM ist ein Unternehmen der Buhck Gruppe, die die „Mission Klimaschutz“ ins Leben gerufen hat. „Das gemeinsame Ziel von DAMM sowie allen weiteren Firmen der Gruppe ist es, bis zum Jahr 2030 aus eigener Kraft vollständig klimaneutral zu sein. Sprich: den Ausstoß von CO₂ nicht nur im Nachhinein zu kompensieren, sondern von vornherein vollkommen zu vermeiden!“, erläutert Jens Göhner, Geschäftsführer von DAMM.

So ist derzeit ganz konkret in Planung für das nächste Jahr:

• die Installation von Photovoltaik-Modulen auf den betriebseigenen Hallendächern,
• die Installation von E-Ladesäulen für Pkw sowie
• die Anschaffung von Elektro-Gabelstaplern.

Schritt für Schritt – konsequent für den Klimaschutz

Der Zeppelin CAT E-MH22 wird bei DAMM unter anderem an der Bauabfallsortieranlage genutzt. „Um ihn jedoch auf dem gesamten Firmengelände vollumfänglich auszulasten, haben wir in den letzten Monaten am Firmenstandort rund 300 Meter Erdkabel verlegt und Anschlussdosen installiert.“, erklärt Stefan Dethmann, Betriebsleiter von DAMM.

Die Umstellung auf Elektroantrieb ist ein hochgestecktes Ziel, das sich nicht über Nacht erreichen lässt. Gerade bei Unternehmen mit großem Fuhrpark liegt hier in Sachen Klimaschutz aber immenses Potenzial. „Dabei sind wir aber natürlich auch auf weitere Entwicklungssprünge bei den Technikanbietern angewiesen“, so Göhner. „Der Großteil unserer CO₂-Emissionen kommt aus dem Fuhr- und Maschinenpark, insbesondere von den LKWs. Und dort gibt es derzeit einfach noch keine vernünftigen, alltagstauglichen Lösungen seitens der Hersteller. Deshalb ist es aber wichtig, dass wir als Nachfrager Druck machen. Und das tun wir!“

 

 

 

Über die Willi Damm GmbH & Co. KG

Die Willi Damm GmbH & Co. KG wurde 1865 in Mölln gegründet. Das zur Buhck Gruppe gehörende Unternehmen DAMM, mit jetzigem Sitz in Grambek, beschäftigt rund 160 Mitarbeiter und bietet eine breite Dienstleistungspalette rund um die Bereiche Entsorgung & Recycling, Abbruchdienstleistungen und Baustoffhandel. Im Abfallwirtschaftszentrum Grambek sind Rohstoffgewinnung, Recycling und Entsorgung optimal miteinander verzahnt. Abfälle werden marktgerecht aufbereitet, wertvolle Rohstoffe in den Wirtschaftskreislauf zurückgeführt und überflüssige Transporte durch die Konzentration auf einem Gelände vermieden.

 

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